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Seit einigen Jahren wird das Kirchenjahr mit seinen geprägten Zeiten (Advent, Fastenzeit, Osterzeit) durch eine weitere thematisch geprägte Zeit erweitert: die Schöpfungszeit. Dieses Projekt, das vom ökumenischen Verein oeku Kirchen für die Umwelt organisiert und von vielen Pfarreien mitgetragen wird, steht in diesem Jahr unter dem Titel „Damit Ströme lebendigen Wassers fliessen“ (Flyer).

Obwohl wir in diesem Jahr genügend „Ströme lebendigen Wassers“ in Form von Regen erhalten haben, macht das Thema auf einen Aspekt des Wassers aufmerksam, der in Zeiten von grossen Dürreperioden in der gesamten Welt nicht vernachlässigt werden darf: Wasser ist ein Leben spendendes Element. Für uns Christen (und auch alle anderen Religionen) hat das Wasser eine spezielle und tiefe Bedeutung im Blick auf die Gestaltung unseres Glaubenslebens.

Wasser ist kostbar, man soll es nicht verschwenden. Wasser ist kostbar, man soll es nicht verschmutzen. Wasser reinigt, heilt, verbindet und liefert Nahrung.

Diese Schöpfungszeit, die am orthodoxen Gedenktag der Schöpfung (1. September) beginnt, mit dem katholischen Tag der Schöpfung (4. Oktober, Gedenktag hl. Franz von Assisi) endet und Erntedank und den Eidg. Dank-, Buss- und Bettag umfasst, ist somit auch in einem grösseren Horizont eine Zeit, in der wir eingeladen sind, Danke zu sagen. Begehen wir deshalb „dankend“ diese Septembertage und lassen wir uns überraschen, was ein „Danke“ gegenüber Gott und anderen Menschen alles auslösen kann.

Benjamin Meier

Pfarreiseelsorger/Gemeindeleiter